imageimageimageimageimageimageimageimage
Webcam

Wir haben 36 Gäste online

Siedlungsspuren

Siedlungsspuren auf Castelfeder


Castelfeder war durch Jahrtausende ein Mittelpunkt menschlichen Daseins im Unterland. Stein- und bronzezeitliche Volksstämme, Räter, Römer, Rätoromanen, Ostgoten, Langobarden, Franken und Bajuwaren und mittelalterliche Adelsgeschlechter, die sich im fruchtbaren Siedlungsdreieck Montan - Neumarkt - Auer niederließen, verschanzten sich in unruhigen Zeiten wieder auf der strategischen Anhöhe.

Nach dem Fall des Weströmischen Reiches ließ das Byzantinische Kaiserreich kurz nach dem Jahr 500 Castelfeder als Bastion gegen die germanen neu befestigen. Auf dieser „Akropolis“ konnten Hunderte Menschen samt Vieh und Vorräten Zuflucht finden. Letzter Rest der 500m langen Ringmauer dieser größten Festung des Etschtals sind die „Kuchelen“, deren Bauweise der Stadtmauer Konstantinopels ähnelt.