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STEPHANUSKRCHE IN PINZON

StephanuskircheDIE ST. STEPHANUSKRCHE IN PINZON

wurde um 1200 in romanischem Baustil erbaut, um 1400 oder kurz danach in gotischem Stile umgebaut. Vorher aber war hier vielleicht tausend Jahre lang entweder eine Holzkirche oder eine Kirche in Trockenmauer (ohne Mörtel und mit bloßem Natursteinen). Nach Dr. Hans Fink, Passau 1928, sind die Kirchenpatrozinien St. Stephan, Laurentius, Apostel, Johannes der Täufer sehr alte Patrozinien, die meist in die Römerzeit zurückreichen.
Unser ganzes Gebiet Südtirol, wie auch Osterreich und Bayern diesseits der Donau, wurde schon sehr früh von den Römern besetzt und mit Militärstraßen und Verbindungeswegen durchzogen. So sind schon früh auch christliche Soldaten, christliche Händler und Missionare in unser Gebiet gekommen, die den christlichen Glauben bekannt gemacht und verkündigt haben. Es ist anzunehmen, daß unsere heidnischen Vorfahren den christlichen Glauben als befreiend und erhebend empfunden haben. Prof. Dr. Anselrn Sparber, OSA., Brixen-Neustift, hat in seiner Kirchengeschichte Tirols die Vermutung ausgesprochen, daß der christliche Glaube schon sehr fruh in unser Land (das zu den römischen Provinzen Raetia II. und Noncum, teils sogar zur Regio ltalica gehörte) gebracht und verbreitet sein könnte, mancherorts bereits im 2. und 3. Jahrhundert.

Im Inneren der berühmte Flügelaltar von Hans Klocker