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Flügelaltar

Der Flügelaltar

Glanzstück der Kirche seit über 500 Jahren ist der am Ort verbliebene Flügelaltar des Meisters Hans Klocker aus Brixen. Hans Klocker war zu Brixen Inhaber einer Altarbauwerkstatt und wegen seines großen Ansehens als Künstler wurde er zum Bürgermeister gewählt.
Flügelaltäre sind eine besondere Art von Kunsthandwerken, die sich bei uns in der Diözese erhalten haben. Der Name kommt daher, dass an die ursprünglichen Eintafelbilder an den Seiten weitere Bilder gehängt wurden, um das Hauptbild in der Fastenzeit zu verdecken. dieser dreiteilige Altar wurde meist erhöht, d.h. auf eine „Predella“ gestellt; später kamen noch Verzierungen über den Bildern hinzu, das „Gesprenge“ im Aufsatz, sodass diese reichverzierten geschnitzten Altäre wie eine Monstranz aussahen. Die Zeit dieser Flügelaltäre geht bei uns vom Ende 14. Jahrhundert bis in die Mitte des 16. Jahrhundert. Der Altar von Pinzon gehört zu den fünf schönsten Flügelaltären in Tirol.
Im Mittelpunkt des Altares, des Schreines stehen die Figuren der Kirchenpatrone, in ihrer Mitte die Gottesmutter, die dem Kind einen Apfel (Sinnbild der Welt) reicht. (Das Jesukind ist von Kopie, das ursprüngliche Schnitzbild wurde samt vorhanghaltenden Engeln gestohlen.) Zur Rechten der heiligen Maria steht der 1. Kirchenpatron, der heilige Stephanus, zur Linken der heilige Laurentius.
Der heilige Stephanus (Fest am 26. Dezember) ist der Erstlingsmärtyrer der Christenheit. Er wurde um Christi Willen gesteinigt, deshalb hat er als „Attribute“ Steine in seinen Händen.